KiTa Jaegerhalde

Geplanter KiTa-Neubau an der Jägerhalde – Die Diskussion hat begonnen

Stuttgart-Wangen … Die Stadt Stuttgart möchte auf einem eigenen Grundstück an der Jägerhalde oberhalb der Wendeplatte bei Haus 85 eine zweigeschossige Tagesstätte für etwa 55 Kinder bauen – Gesamtaufwand gut 3,4 Millionen Euro, geplante Inbetriebnahme im November 2019. Der Bezirksbeirat stimmte jetzt dem Vorprojektbeschluss zu, aber mit Vorbehalten.

Die Nachfrage nach KiTa-Plätzen ist in Wangen noch größer als das Angebot. Besonders groß ist die Deckungslücke bei der Tagesbetreuung bis zu Dreijähriger. An der Jägerhalde sollen deswegen zwei von vier Gruppen für diese Altersklasse, je eine weitere für bis zu Sechsjährige sowie für Drei- bis Sechsjährige zur Verfügung gestellt werden. Insgesamt sollen rund 55 Kinder im Vorschulalter in der zu errichtenden Kindertagesstätte betreut werden. So steht es in der Begründung zum Vorprojektbeschluss, der mit der Beratung in der Wangener Bezirksbeiratssitzung am 25. April öffentlich gemacht wurde. Am 3. Mai steht die abschließende Beschlussfassung auf der Tagesordnung des gemeinderätlichen Verwaltungsausschusses.

Die Empfehlung an den Stuttgarter Gemeinderat war eindeutig. Zwar gab der Wangener Bezirksbeirat einstimmig grünes Licht für eine Verwirklichung des im laufenden städtischen Haushalt und der mittelfristigen Finanzplanung bereits verankerten Projektes. Allerdings macht das Stadtbezirksparlament Vorbehalte hinsichtlich der Verkehrssituation an der Jägerhalde geltend und fordert eine Tiefgarage – auch wenn dies die Baukosten wesentlich erhöhen würde.

Der Beschluss des Wangener Bezirksbeirates im Wortlaut:

Der Bezirksbeirat stimmt dem Beschlussantrag der Gemeideratsdrucksache 10/2017 (Vorprojektbeschluss, d. Red.) zu. Der Bezirksbeirat hält es für notwendig, dass der weiträumige Geh- und Straßenraum unter Berücksichtigung von Parkraum bzw. Tiefgarage mit zu planen ist, um einen ordnungsgemäßen Bring- und Holdienst und einen behindertengerechten Zugang sowie eine Beschränkung der Feldwege zu gewährleisten.

Der Baubeginn soll in einem Jahr erfolgen, damit die KiTa zum Winter 2019/20 in Betrieb genommen werden kann.

Mehr hierzu im WILIH vom 3.5.2017 – ab 2.5.2017 hier als ePaper zu lesen.

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