Rotlichtviertel Stuttgart – Bundesweit Platz 7

Es gibt eine neue Hitliste. Und auf der belegt Stuttgart den siebten Platz. Verwöhnte VfB-Fans haben für diese Platzierung nur ein müdes Lächeln übrig. Aber dem Stadtkämmerer dürfte das neue Ranking gefallen. Denn ein Verbraucherportal hat dieser Tage veröffentlicht, „wie viele fest installierte Rotlicht- und Geschwindigkeitsmessanlagen vor Ort im Einsatz sind” in den größten deutschen Städten. Stuttgart ist danach mit 21,29 Blitzern pro 1.000 Hektar Straßenfläche ein tückisches Rotlichtviertel. Zwar kein Vergleich mit Freiburg, wo mit 38,76 die höchste Blitzerdichte herrscht. Aber im Vergleich zum Durchschnitt von 11,45 Blitzern und erst recht gegenüber den geradezu lächerlich erscheinenden 1,55 in Magdeburg ist – je nach Sichtweise – die Chance oder das Risiko, in Stuttgart geblitzt zu werden, ziemlich groß. Angesichts der gefühlt immer weiter zunehmenden Anzahl von Autofahrern, die eine rote Ampel bestenfalls noch als unverbindliche Empfehlung zum Anhalten empfinden, verwundert allerdings, dass man im Stuttgarter Rathaus nicht noch mehr Blitzer aufstellen und Knöllchen verschicken lässt. Auch für Temposünder übrigens, denn der schier unüberschaubare Schilderwald mit Tempo 30, 40, 50… im schnellen Wechsel führt zwangsläufig immer wieder zu ungewollten Überschreitungen der zulässigen Höchstgeschwindigkeit. Zumindest, wenn man gelegentlich auch mal auf die Straße und nicht ununterbrochen nur auf den Tacho schaut. Was wiederum den Vorteil hat, dass sich rote Ampeln frühzeitig erkennen lassen. Und die gibt es reichlich im Rotlichtviertel Stuttgart.

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