Sanierung Kemnat – Pläne in der Diskussion

Ostfildern-Kemnat … Jeder Haushalt in Kemnat bekommt eine Sanierungszeitung. Die Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft Ostfildern (SEG) will damit über den Stand der Planungen zur Stadtteilentwicklung Kemnat informieren.

Die eigentlich für das Jahresende geplant gewesene Veranstaltung im Festsaal in Kemnat reiht sich ein in die vielen Termine, die pandemiebedingt abgesagt werden mussten. Offen und transparent wollte die Sanierungs- und Entwicklungsgesellschaft Ostfildern (SEG) in dieser Veranstaltung überarbeitete Pläne präsentieren und in großer Runde zur Diskussion stellen. Denn diese Pläne entwickelten sich aus den Ergebnissen verschiedener Beteiligungsaktionen wie der Auftaktveranstaltung, den Stadtteilspaziergängen, einem Infostand an der Kirbe sowie dem im vergangenen Jahr durchgeführten digitalen Bürgerdialog und den Bauzaungesprächen. Ersatzweise wird es zum Jahresanfang für jeden Haushalt in Kemnat eine umfangreiche Sanierungszeitung geben – mit der Möglichkeit, sich per Postkarte oder online zu den Plänen zu äußern.

Im März berät der Gemeinderat

„Wir sind nach wie vor dran“, sagt SEG-Geschäftsführer Reinhardt Kampmann, „und wollen die Bürgerschaft mit der Sanierungszeitung im Planungsprozess weiter mitnehmen“. In erster Linie soll aber über den Stand der Planungen und die Erkenntnisse aus dem bisherigen Beteiligungsprozess informiert werden. Schließlich wolle man auch zeitnah erste Vorhaben konkret angehen. „Bevor wir aber dem Gemeinderat eine Entwurfsplanung vorlegen, wollen wir ein Stimmungsbild aus der Bevölkerung einfangen“, sagt Kampmann. „Sowohl konstruktive Kritik als auch gezielte Zustimmung sind ausdrücklich erwünscht. Nur so ergibt sich ein klares Bild für Kemnat.“ Pro und Contra fließen in die Entscheidungsfindung des Gemeinderats mit ein, der sich dann im März mit den Planungsentwürfen befassen wird.

Die Pläne, die in der kommenden Sanierungszeitung und auch auf der Internetseite der SEG präsentiert werden (hier), sind eine Überarbeitung der bisherigen Planungsideen. Dabei sind insbesondere neue Erkenntnisse aus dem Beteiligungsprozess und der fachlichen Überprüfung berücksichtigt worden. Entlang der Heumadener Straße wird es konkrete Gestaltungsvarianten für die Gehwegbereiche geben.

Auch für den Bereich um den Hirschbrunnen konnten die verschiedenen Bedürfnisse in einem Planungsentwurf zusammengeführt werden.

Welche Themen sind den Bürgern wichtig?

Die Überarbeitungen basieren auf zahlreichen Gesprächen der SEG mit der Bürgerschaft. „Themen, die im Fokus standen, waren vor allem Verkehrssicherheit und Verkehrsverlagerung, Fahrradkomfort und Pkw-Stellplätze, Chancen und Standort eines Wochenmarkts, die Funktion und Gestaltung von Gehwegflächen und Straßenräumen und nicht zuletzt die sichere Nahversorgung durch eine Bebauung an der Heumadener Straße“, sagt Kampmann zusammenfassend.

Eine Rückmeldung an die SEG wird weiterhin möglich sein: In der Sanierungszeitung werden Antwortpostkarten enthalten sein. Rückmeldungen können auch per E-Mail oder Telefon erfolgen.

Digitale Gesprächsrunden

Wer sich weitergehend informieren will, konkrete Fragen hat und gerne in der Gruppe diskutieren möchte, kann sich zu einer der digitalen Gesprächsrunden anmelden, die die SEG in diesem Jahr anbieten wird. Nähere Informationen und Termine gibt es dann unter www.seg-ostfildern.de.

Foto oben (Stadtarchiv): Der Bereich um den Hirschbrunnen – hier ein Bild aus dem Jahr 1930 – findet sich auch in der aktuellen Stadtteilentwicklung wieder.

Quelle: Stadt Ostfildern

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