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Rundgeschaut 29.6.2016

Zugeparkt und gewildert

In der Regel dauert es nur ein bis zwei Minuten, wenn man „mal schnell” am Geldautomaten ein paar Scheine von seinem Konto befreit. Oder beim Bäcker ein Brötchen Kauft. Und nur drei bis vier Minuten, wenn man beides in Folge tut. So lange dürfte das Parken vor der Feuerwehrausfahrt doch wohl kein Problem sein!? Das sehen die Wangener Feuerwehrleute anders. Regelmäßig nervt es sie, wenn vor dem Tor ihres Magazins in der Kelter ein Auto steht. Sogar ein Noteinsatz wurden schon behindert, weil ein Löschfahrzeug nach dem Alarm nicht ausfahren konnte. Gott sei Dank nur be- und nicht verhindert. Aber was der Falschparker wohl schimpfen würde, wenn seine Bude abbrennt, weil die Feuerwehr zu spät kommt!? Ein weiteres Ärgernis für die Wangener Floriansjünger ist das ständige Zuparken enger Straßen. Und davon gibt es etliche in Wangen. Richtig: In den allermeisten Fällen „wird schon nix passieren”. Aber falls doch, geht es um Minuten und Sekunden. Ein feststeckendes Löschfahrzeug kann dann nicht mehr fahren und schon gar nicht löschen. Auch die Jagdpächter schütteln wortreich den Kopf über günstigstenfalls gedankenloses Verhalten ihrer Mitmenschen. Natürlich ist es toll, wenn Hunde frei laufen können. Pech hat allerdings das Rehkitz, das um sein Leben rennt und dem wildernden Hund trotzdem nicht entkommen kann. Ein gerissener Rehbock sieht aber alles andere als lecker aus, liebe Hundebesitzer. Guten Appetit beim nächsten Rehbraten!