40 Jahre Ostfildern: Veranstaltungsreigen zum Jubiläum

Ostfildern … Ostfildern wird 40 Jahre alt. Das wird gefeiert – mit einem Empfang und mit einem Veranstaltungsreigen während des Jubiläumsjahres. Das Stadtjubiläum gibt vielen Einrichtungen Ostfilderns Impulse für eine Annäherung an die Stadt und ihre Geschichte. Ein ausführliches Programm veröffentlicht die Stadt im Internet.

1975 haben sich die damals selbständigen Gemeinden Kemnat, Nellingen, Ruit und Scharnhausen zu einer Stadt zusammengeschlossen. Mit der Parksiedlung und der Entstehung des Scharnhauser Parks kamen später noch zwei weitere Stadtteile dazu.

Gereifte Stadt, starke Kultur

Ostfildern ist keine typische Stadt mit einer Mitte, wie sie den Charakter einer Stadt häufig prägt. In Ostfildern hat sich dennoch im Laufe der Jahre eine Stadt herausgebildet. „Wir sind eine Stadt geworden und haben uns gleichzeitig bewahrt, was in den Stadtteilen historisch gewachsen ist”, sagt Oberbürgermeister Christof Bolay. Ostfildern habe nicht nur zwei neue Stadtteile und eine Stadtbahn dazu bekommen, sondern sei auch an der Auseinandersetzung mit den Themen und Herausforderungen gereift, die eine solche Entwicklung und ein Stadt-Sein mit sich bringen.

Eine Stadt ist nie „fertig”, sondern muss sich immer weiter entwickeln. Den Gründervätern und -müttern Ostfilderns war wohl bewusst, dass dieser Prozess aktiv gestaltet werden muss. Der Kultur wurde dabei ein besonderer Stellenwert zugeschrieben. In einer umfassenden Konzeption wurde beschrieben, dass Kultur ein wesentlicher Faktor ist, um zusammenzuwachsen. So wurde zum Beispiel das Zentrum An der Halle gebaut, um die Kultur zu stärken und um der Musikschule und der Volkshochschule ein Haus zu geben. Mit dem Theater wurde den Bürgern ein Ort angeboten, um künstlerisch tätig zu sein und zusammen zu kommen – und damit Stadt zu werden. Neue Gruppierungen und kulturelle Akteure fanden sich und bereichern das städtische Leben.

Jubiläum als Impulsgeber

Nach 40 Jahren stellt sich die Frage, inwieweit dies alles gelungen ist: Wünschen wir uns mehr Gemeinsames? Wie wertvoll ist die individuelle Identität der Stadtteile? Müssen noch Grenzen überwunden werden? Was heißt das für das kulturelle Leben in der Stadt? Diese und andere Fragen werden in den zahlreichen Veranstaltungen aufgegriffen und diskutiert.

Das Stadtjubiläum ist Anlass für viele Einrichtungen in Ostfildern, sich auf vielfältige Weise an die Stadt und ihre Geschichte anzunähern. Zum Beispiel setzen sich die Schulen mit dem Thema „Gemeinschaft“ auseinander. Unter dem Titel „Kunstprojekt Plattform 75-15”, organisiert vom städtischen Kulturbüro, werden Kunstprojekte und -veranstaltungen angestoßen, unter anderem die Diskussion „Kultur macht Stadt – Welchen Wert hat kommunale Kulturarbeit für uns?” Zudem gibt es eine Ausstellung in der städtischen Galerie: „Anja Klafki, Birgit Rehfeldt: hinter Horizonten”. Die Stadtbücherei bietet unter dem Titel „Geschichten in Ostfildern mal anders: Wir gehen raus!” zahlreiche Veranstaltungen für Kinder an, wie auch für Jugendliche und Erwachsene. Auch die Kirchengemeinden in der Stadt organisieren mehrere Veranstaltungen. Und die Kulissenschieber führen das Theaterstück „Im Spiegel der Stadt” auf.

Programm im Internet

Weitere Details zu den einzelnen Veranstaltungen im Rahmen des Jubiläumsjahres „40 Jahre Stadt Ostfildern” und einzelne Aktualisierungen zu dem Veranstaltungsprogramm werden auf der Internetseite der Stadt aufgeführt. Die Adresse dazu lautet: www.ostfildern.de/stadtkultur.

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