Auftakt zu drei Stadtteilprojekten: Der Startschuss ist gefallen

Stuttgart-Wangen … Das Jahr 2018 ist in und für Wangen ein wichtiges Jahr. Am 5. März findet in dem Neckar-Stadtbezirk eine Einwohnerversammlung statt. Darauf wollen sich die Wangener besonders gut vorbereiten. Außerdem sind drei Stadtteilprojekte gestartet, die das Leben in Wangen attraktiver machen sollen. Am 19. Januar fand in der Kelter der Auftakt für die Bürger statt.

Wangen fit für die Zukunft zu machen, sei die zentrale Aufgabe des wissenschaftlich begleiteten Projektes TransZ, sagte Elisabeth Schaumann, die seit dem vorigen Jahr als wissenschaftliche Mitarbeiterin der technischen Hochschule Stuttgart dieses Projekt begleitet. Vom Stuttgarter Sozialamt wird das geförderte Projekt Quartier 2020 betreut, das sich schwerpunktmäßig mit dem Älterwerden in Wangen befasst. Beim Auftakt stellte Sabrina Pott vom Sozialamt das Quartiersprojekt vor und warb um Mitmacher. Ansprechpartner soll ein – einzustellender – Quartiersmanager sein. Das bei der evangelischen Kirchengemeinde Wangen angesiedelte Projekt PflegeKulturDemenz hat sich den Titel „Nachbarschaf(f)t leben” gegeben. Vorgestellt wurde es von Birgit Groß und Ali Hoffbauer. Federführend betreut wird dieses Projekt von Regine Mischke, der Leiterin der Wangener Begegnungsstätte.

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Neubürger zu aktivieren?

Im Anschluss an die kurzen Projektvorstellungen hatten die Wangener die Möglichkeit, sich an Ständen bei Verantwortlichen über die einzelnen Projekte zu informieren – und über Gelegenheiten zum Mitmachen ebenso. Davon wurde rege Gebrauch gemacht. Erfreulicher Lohn der intensiven Öffentlichkeitsarbeit vor der Veranstaltung: Gut hundert Bürger begaben sich am Freitagnachmittag in die Wangener Kelter. Darunter auch etliche Bezirksbeiräte und Vertreter von Vereinen und Organisationen. Die Veranstaltung zog aber mehr als die „üblichen Verdächtigen” an.

Beim Auftakt wurden Stärken und Schwächen Wangens aufgelistet, Ideen skizziert und Wünsche formuliert. Verkehrsthemen standen – wie eigentlich immer bei derartigen Gelegenheiten – im Vordergrund. Aber auch die Einkaufssituation, Infrastruktur, Aufenthaltsqualität und Treffmöglichkeiten. Inwieweit in der Folge Arbeitsgemeinschaften entstehen, die an den Themen weiter arbeiten, wird man sehen. Abzuwarten bleibt auch, ob und wofür sich Neubürger oder bislang noch nicht ehrenamtlich Tätige engagieren werden. Die Projekte laufen ja noch eine Weile…

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