Mit Rechenschieber zum Europameistertitel?

Wer gerade die Handballeuropameisterschaft der Männer im Fernsehen verfolgt, begegnet häufiger einem Instrument, das wahrscheinlich in kaum einem Haushalt neben der Fernbedienung liegt – dem Rechenschieber. Immer wieder bringen Sportjournalisten ihn ins Spiel, wenn es um die Frage geht, wer bei welchen Ergebnissen seiner Mitbewerber in die nächste Runde einziehen könnte und wer nicht. Wie man dies mit einem Rechenschieber herausbekommen soll, ist ein ungelöstes Rätsel. Denn wahrscheinlich ist dieses Werkzeug dabei ähnlich nützlich wie ein Küchenwaage, ein Zirkel oder ein Reihenzähler. Doch ungeniert wird der Rechenschieber für die Tabellenkalkulation immer wieder empfohlen. Aber wen wundert das in Zeiten, in denen öffentlich darüber diskutiert wird, ob handschriftliches Dividieren aus dem Lehrplan der Grundschule gestrichen werden sollte. Dividieren kann er übrigens – der Rechenschieber. Falls man ihn richtig schiebt.

Rundgeschaut … Die WILIH-Kolumne


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