Warnkonzept – Ostfildern plant Sirenennetz

Ostfildern … Einst weit verbreitet, dann kaum mehr beachtet, wird Sirenen seit dem bundesweiten Warntag im vergangenen Jahr und dem verheerenden Hochwasser im Ahrtal Mitte Juli wieder eine größere Bedeutung zugeschrieben. Als Teil eines Gesamtkonzepts, zu dem auch Radio, Fernsehen, Warn- Apps oder Internetseiten zählen, können sie viele Menschen gleichzeitig warnen. Die Stadt Ostfildern verfügt derzeit über keine Sirenen mehr. In seiner vergangenen Sitzung beauftragte der Gemeinderat die Verwaltung einstimmig, ein Warnkonzept zu erstellen, um die Bevölkerung in den Stadtteilen mittels Sirenen zu alarmieren. Für deren Beschaffung werden Fördermittel beantragt.

Darauf verständigte sich das Gremium, nachdem Steffen Kaiser für die Fraktion der Freien Wähler einen Änderungsantrag gestellt hatte, um den Beschluss zu konkretisieren, und Rückfragen geklärt worden waren. Dabei wurde auch dargelegt, dass die Frist, bis wann Fördermittel des Bundes beantragt werden können, eng gesetzt sei und kurz bevorstehe. Die Beteiligten sehen im gefassten Beschluss einen ersten Schritt, dieses Thema anzugehen. Details über Anzahl, Standorte und nötige Voraussetzungen für die Installation gelte es nun auszuarbeiten und vor der Umsetzung mit dem Gremium abzustimmen. Die Kosten für eine Sirene betragen voraussichtlich 15.000 bis 20.000 Euro.

Quelle: Stadt Ostfildern

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