16. Juli: Offenes Impfen vor der Kelter Wangen

Stuttgart-Wangen … Die Landeshauptstadt Stuttgart hat in Zusammenarbeit mit den Mobilen Impfteams des Klinikums Stuttgart, den Stuttgarter Hausärzten und der Bürgerstiftung Stuttgart rund 4.100 Stuttgarter in strukturschwachen Stadtteilen Stuttgarts oder an ausgewählten Orten in Stuttgart impfen können, die entweder durch hohe Fallzahlen betroffen waren oder in denen der Anteil von Armut betroffener Menschen hoch ist. Die meisten wären ohne diese Angebote nur schwer in der Impfregelstruktur angekommen.

In Kooperation mit der AG Offene Treffpunkte in Wangen, dem Bezirksamt Wangen sowie dem Sozial- und Gesundheitsamt findet am Freitag, 16. Juli, eine Impf- und Info-Veranstaltung in Wangen statt. Ein mobiles Impfteam bietet ab 14 Uhr offenes Impfen vor der Kelter Wangen an. Bis 20 Uhr besteht die Möglichkeit, sich vor Ort impfen zu lassen.

Ab 17 Uhr wird eine Impfaufklärung durch die Hausarztpraxis Wangen, Frau Casagrande und Herrn Blattner, die Gynäkologin Frau Dr. Johlen, den Pandemiebeauftragten der Stadt Stuttgart, Dr. Wertenauer und das Gesundheitsamt angeboten. Wenn möglich, werden die Fragen der Bürger muttersprachlich übersetzt.

Die bisherigen Impfaktionen für Menschen mit Unterstützungsbedarf werden von allen Beteiligten sehr positiv beurteilt: Die unterschiedlichen Zielgruppen wurden erreicht. Deshalb gestaltet die Stadt in enger Kooperation mit den mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhaus, den niedergelassenen Hausärzten und weiteren Institutionen den Ausbau niedrigschwelliger, aufsuchender und quartiersbezogener Impfaktionen. Denn: Bürger brauchen verstärkte persönliche Motivation und auch Aufklärung durch Schlüsselpersonen im Quartier. Mit der entsprechenden Ansprache und einem niedrigschwelligen Zugang können viele Impfwillige erreicht werden, die sich mit einem bürokratischen Zugang schwertun.

Entsprechende Vorbereitungen laufen bereits. Das Gesundheitsamt erstellt in Abstimmung mit dem Sozialamt gerade ein Konzept zur Steigerung der Impfbereitschaft. Impfaufklärung und ein möglichst niedrigschwelliger Zugang zur Impfung sind dabei die Faktoren, auf die die Stadt baut. Die mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses werden zusammen mit sozialen Institutionen in den Stadtbezirken Impfaktionen in variierenden und an die Zielgruppen angepassten Formaten auf die Beine stellen, die unterschiedliche Zielgruppen ansprechen. Genügend Impfstoff steht dafür zur Verfügung. Da die Zweitimpfung auch vor Ort in einem Abstand angeboten werden kann, wird die Schwelle zur Impfung für einige Stuttgarter weiter gesenkt.

Quelle: Stadt Stuttgart

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