Ist der Spaziergang auf dem Weg zum Trendsport?

Wer gelegentlich im Internet virtuell spazierengeht, kann Erstaunliches entdecken. Zum Beispiel das Revival des echten Spazierengehens. Einem aktuellen Bericht zufolge wundern sich immer mehr Menschen, welche Funktion die Dinger haben, die an ihren Beinen unten hängen. Und entdecken plötzlich eine vergessen geglaubte Fortbewegungsart für sich (wieder) – das Gehen. Mutmaßlich auch deswegen, weil es nicht bloß zum reinen Vergnügen ausgeübt werden kann („Rudellatschen”), sondern auch der Raumüberbrückung dient. In Zeiten explodierender Benzinpreise für manch einen ein Argument, die Dinger an den Beinen mal nicht nur abends vor der Glotze hochzulegen, sondern zumindest für kleinere Strecken treibstoffsparend – und dazu auch noch umweltschonend – zum Einsatz zu bringen. Nun ist nicht jeder flott wie ein Rennpferd, deshalb genügend Zeit einplanen – erst recht, wenn man im Gebrauch seiner Füße nicht mehr so geübt ist. Apropos Rennpferd: Wen’s nach dem Spaziergang nach einem Süppchen dürstet, sollte bei der Auswahl des Restaurants wählerisch sein. In der Türkei wurde nämlich jetzt ein preisgekröntes Rennpferd in einer Suppenküche weiterverarbeitet – nicht unbedingt zur Freude der Gäste, jedenfalls nicht, nachdem der Schwindel aufgeflogen war. Wo man überall vorbeikommt bei einem ausgedehnten virtuellen Spaziergang! Auch eine nette Geschichte aus dieser Woche, die mit Füßen zu tun hat – allerdings mit deren Verwendung zum Behufe des Skilanglaufs: Am Holmenkollen konnte ein britischer Weltcupteilnehmer sein eigenes Fortkommen wohl nur besoffen ertragen. Er konsumierte während des Rennens angeblich „ein gutes Dutzend Bier und eine Handvoll Schnäpse”. Nicht zu glauben, was es an den Verpflegungsstationen alles gibt! Wer jetzt noch nicht genug hat vom Zickzack durchs Internet, dem sei ein Abstecher in den Fanshop von Donald Trump empfohlen. Im Trump Store gibt es so ziemlich alles, was das Herz der Anhänger des nach eigener Wahrnehmung bisher alles richtig gemacht habenden US-Präsidenten höher schlagen und den Geldbeutel in Windeseile leeren lässt. Wer das zum Davonlaufen findet: Machen Sie einen Spaziergang!

Rundgeschaut … Die WILIH-Kolumne


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