Alles neu im neuen Jahr

Wir werden uns umstellen müssen. Vieles wird anders werden ab diesem Jahr. Kurz vor Weihnachten hat sich einiges bereits angedeutet. Klimawandel und Umweltschutz stehen ganz weit oben auf der Agenda – so viel ist klar. Nur: Wie und in welchen Schritten gehen wir die Rettung der Welt an? Politiker geben uns dafür gerne Denkanstöße. Ganz fleißig waren sie bis kurz vor Weihnachten bei der EU. Die Autoindustrie hat bereits vor dem vierten Advent ihr Arbeitspäckchen erhalten. Bis 2030 sollen in den EU-Staaten Neufahrzeuge 37,5 Prozent weniger Kohlendioxid ausstoßen als heute. Und dann hat die EU-Kommission auch noch Wattestäbchen, Geschirr und Trinkhalme aus Wegwerfplastik verboten. Wir werden unser Leben umkrempeln müssen. Über den Jahreswechsel üben konnte bereits Winfried Kretschmann. Besser gesagt: sein Chauffeur. Der Minischderpräsident fährt nämlich jetzt keine S-Klasse mehr, sondern einen „Stadtgeländewagen“. Dass der mit Wasserstoff und Strom zu betanken ist, stellt seinen Fahrer wohl noch vor die am leichtesten zu bewältigende Aufgabe. Interessanter wird zu verfolgen sein, auf welchen Routen der Regierungschef künftig zu seinen Terminen stromert. Denn Radwege sind in der Landeshauptstadt nicht nur selten, sondern für das Gefährt natürlich tabu. Stattdessen wird der Chef-Fahrer wohl in der Stadt Ausschau nach geeignetem Gelände für den Wagen zu halten haben. Gibt es vielleicht bald zwischen Villa Reitzenstein und Landtag eine Downhillstrecke?

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 9.1.2019

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