2020 sollt‘ man mal…

Allen WILIH-Lesern ein herzliches Willkommen im neuen Jahr und alles Gute für Zwanzigzwanzig! Hoffentlich haben alle den Jahreswechsel gesund und munter überstanden. Mit oder – ein erster Trend – ohne Böllern. Die Traditionalisten mögen dem durch EU-Recht verboteten Bleigießen nachgetrauert haben. Für Smartphoniker gibt es inzwischen eine App, mit der man den Silvesterbrauch täuschend echt am Bildschirm nachahmen kann. Vorteile: Man kann sich nicht die Finger verbrennen und die Tischdecke nicht verkleckern oder gar mit einem Brandloch schädigen. Zudem bekommt man sein Jahresorakel benutzerfreundlich direkt aufs Handy – also Bleigießen „to go“. Was man draus macht, bleibt meistens ein analoges Problem. Der Unterschied zwischen Wahrsagen und Wahrwerden lässt sich halt auch durch modernste Technik nicht überwinden. Eine Erkenntnis, die sich auch bei guten Vorsätzen wiederholt – welche Jahr für Jahr am menschlichen Verhalten abprallen. Daher sollte man sich besser etwas vornehmen, was nicht wehtut und das andere umsetzen müssen: „Man sollt‘ mal…“. Applausverdächtig: Schulen bauen, wo Schüler wohnen, Wohnungen bauen, wo Schulen sind! Vielleicht eine neue Einnahmequelle: Für Feinstaubalarme Namen wie bei Hoch- oder Tiefdruckgebieten verkaufen. Oder: Baustellen durch Bandenwerbung auflockern – Zielgruppen: Abschleppunternehmen, Karosseriewerkstätten, Streitschlichter, Psychiater. Und für die Verkaufstheken bitte keine Bon-Pflicht, sondern eine Bonbon-Pflicht! Na, das kann ja heiter werden… 2020.

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 8.1.2020

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