26. April: Blick hinter die Kulissen der Kläranlage in Ostfildern

Ostfildern … In zehn Jahren Planungs- und Bauzeit ist die Kläranlage Nellingen modernisiert und ausgebaut worden. Beim einem Tag der offenen Tür am Sonntag, 26. April können sich die Bürger über die Anlage informieren.

Der Tag der offenen Tür bei der Kläranlage Nellingen (Neuhauser Straße 81) startet am Sonntag, 26. April um 11.30 Uhr mit einem musikalischen Auftakt der Stadtkapelle Ostfildern. Um 11.45 Uhr begrüßt Ostfilderns Oberbürgermeister Christof Bolay die Besucher der Kläranlage. Von 12 Uhr an finden im Stundentakt Führungen durch das Klärwerk statt. Die Besucher können sich an verschiedenen Informationsständen informieren: Der Naturschutzbund (Nabu) Ostfildern berichtet über seine Arbeit, ebenso die Deutsche Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA). Für die kleinen Besucher bietet die Kinderaktivwerkstatt unter dem Titel „Kreatives Gestalten rund ums Wasser” ein Programm. Beim Klärwerk-Quiz gibt es attraktive Preise zu gewinnen, die Besucher erwartet zudem allerlei an Kulinarik und Unterhaltung. Mit dem Tag der offenen Tür rücken die Stadtwerke den Aus- und Umbau der Kläranlage Nellingen in den Blickpunkt.

Seit Februar dieses Jahres ist die biologische Reinigung der Kläranlage in Betrieb, zuvor ging bereits die neue mechanische Reinigung in Betrieb. Mit dem umfassenden Ausbau der Anlage ist zunächst der wachsenden Einwohnerzahl in der Stadt Rechnung getragen worden. Denn die alte Kläranlage auf dem Betriebsgelände der Stadtwerke unter dem Körschtalviadukt ging 1979 in Betrieb und war noch ohne die Einwohner des Scharnhauser Parks und die weiteren neu zugezogenen Bürger geplant worden.

In den vergangenen Jahren haben sich zudem die gesetzlichen Anforderungen an die Reinigungsleistung der Anlage verschärft. Um den neuen Anforderungen zu genügen, ist die biologische Reinigungsstufe komplett neu gebaut worden. Zudem wurde die Anlagentechnik auf den neuesten Stand gebracht. Die Kläranlage wird nun von einer zentralen Leitwarte aus rund um die Uhr gesteuert und überwacht.

Während des Ausbaus der Kläranlage ist auch das Blockheizkraftwerk auf dem Betriebsgelände umfassend modernisiert worden. Nun wird wesentlich weniger Strom aus dem Netz bezogen. Eine Fotovoltaikanlage auf dem Dach des Maschinenhauses trägt zudem zur Produktion von Eigenstrom bei.

In den kommenden Jahren wird die Kläranlage noch weiter modernisiert werden: Die Optimierung der Schlammbehandlung  steht noch aus. Für den Ausbau der Kläranlage haben die Stadtwerke in den vergangenen Jahren insgesamt rund 12,3 Millionen Euro investiert – die Investition wird vollständig über die Abwassergebühr der Bürger refinanziert. Nach den neuesten Plänen ist die Kläranlage nun für ein Abwasservolumen von bis zu 45.000 Einwohner dimensioniert. • pm/mk

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