Das Transferfenster ist geschlossen

Das Transferfenster ist geschlossen. Wer jetzt keinen neuen Verein gefunden hat, muss bei seinem alten bleiben. Annalena Baerbock bei den Grünen, Armin Laschet bei der CDU und Olaf Scholz bei der SPD (alphabetische Reihenfolge der Nachnamen, keine neue Trendplatzierung!). Niemand wollte sie haben. Die Stürmerstars der drei in der Tabelle führenden Clubs waren nicht an den Mann oder die Frau zu bringen. Da war auch das erste TV-Triell nicht verkaufsfördernd. „Erschreckende 54 Prozent der Befragten sagen, keine Partei werde mit den Problemen fertig”, heißt es im jüngsten Trendbarometer von RTL/ntv. Na, toll! Wollen wir die Bundestagswahl gleich verschieben? Dafür würde auch sprechen, dass keiner der drei Kanzlerkandidaten die Wahlbürger vom Hocker haut. Insgesamt 45 Prozent, so die genannte Umfrage, wollen keinen der drei als Kanzlerin beziehungsweise Kanzler haben. Auch wenn es darum nicht primär geht am 26. September: Das ist nun wirklich keine Empfehlung für die Führung einer Bundesregierung und die Richtlinienkompetenz für die nächsten vier Jahre. Und da braucht sich auch der aktuelle Tabellenführer Olaf Scholz nicht zu brüsten, den sich immerhin noch 29 Prozent der Befragten aktuell als Kanzler vorstellen können. Zwar mag sich der Sozialdemokrat gegenüber Annalena Baerbock (15 Prozent) und erst recht im Vergleich zu Armin Laschet (11 Prozent) wie eine Lichtgestalt vorkommen. Doch eigentlich ist er damit auch nur ein Sehbehinderter unter Blinden. Aber es hilft alles nichts: Da müssen wir wohl durch. Die Transferperiode ist schließlich vorbei. 

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