GSG-Baustelle – Container und Holzbauten als Interim
Stuttgart-Heumaden … Die Erweiterung und Sanierung des Geschwister-Scholl-Gymnasiums (GSG) soll noch im ersten Quartal 2026 beginnen. Zunächst werden auf dem Lehrerparkplatz und dem Platz der früheren Flüchtlingsunterkünfte Übergangsbauten erstellt – Stahlcontainer für drei Jahre und Holzmodulbauten, die dauerhaft als Potentialflächen zur Verfügung stehen sollen. Jetzt geht der Baubeschluss zur Genehmigung in die Gremien.
Es geht Schlag auf Schlag. Unmittelbar nach Bebauungsplan und Projektbeschluss liegt nun der städtische Beschlussantrag für die notwendigen Auslagerungsbauten auf dem Tisch (als PDF hier).
Für den ersten Bauabschnitt der GSG-Erweiterung und -Sanierung werden Lehrerzimmer, Verwaltungs- und Klassenräume auf den jetzigen Lehrerparkplatz ausgelagert. Dazu sollen zweigeschossige Metallcontainer angemietet werden. Dieses Provisorium ist für drei Jahre vorgesehen. Daneben wird ein ebenfalls zweigeschossiger Holzmodulbau für Klassenräume (1. Bauabschnitt) und Fachklassenräume (2. Bauabschnitt) errichtet.
Weil der Schulhof für die Baulogistik benötigt wird, sind im unmittelbaren Umfeld der Auslagerungsbauten für die Übergangszeit Pausenhofflächen zu schaffen.
Die Kosten für Auslagerung und Provisorien werden auf 35,5 Millionen Euro geschätzt. Ein Betrag, mit dem man ganz zu Beginn der GSG-Überlegungen glaubte, das ganze Gymnasium sanieren zu können. Inzwischen wird das Gesamtprojekt auf knapp 187 Millionen Euro taxiert.
Nach Vorberatungen im Ausschuss für Stadtentwicklung und Technik (27.1.2026) und im Verwaltungsausschuss (28.1.2026) soll am 29. Januar in der Vollversammlung des Stuttgarter Gemeinderats der Baubeschluss gefasst werden.
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