Liberty Golf und GolfKultur – so flexibel ist Golf

Stuttgart-Hedelfingen … Eine neue Freiheit im Golfsport verspricht die Kooperation der öffentlichen Golftrainingsanlage GolfKultur Stuttgart mit Liberty Golf. Sie wurde am 2. März auf dem Steinprügel offiziell besiegelt. Linn Claudi, Geschäftsführerin des Vereins SportKultur Stuttgart, dem die Golfanlage gehört, und Alexander Krainer, Golf-Profi und Geschäftsführer von Liberty Golf, setzten zum Start ihrer Partnerschaft ihre Unterschriften unter den Kooperationsvertrag.

Wie funktioniert Liberty Golf? Und welche Vorteile haben die Kunden der GolfKultur?

Im Wesentlichen zwei Voraussetzungen muss ein Golfer erfüllen, um auf einem clubeignen – also nicht-öffentlichen – Golfplatz spielen zu dürfen: Er braucht zumindest eine „Platzerlaubnis”, auch „Platzreife” genannt – das ist so etwas wie der Führerschein für Golfer – und einen Clubausweis des Deutschen Golf Verbandes (DGV). Einige Golfclubs lassen sogar nur „bessere” Spieler mit einem bestimmten „Handicap” auf ihren Platz. Wer nicht in seinem Club spielt, in dem er seine Spielberechtigung per Mitgliedsbeitrag „erwirbt”, sondern einen fremden Platz bespielen möchte, der muss dafür beim betreffenden Club ein „Greenfee”, eine Spielgebühr für eine Runde, bezahlen. Sie liegt überwiegend zwischen 50 und 80 Euro pro 18 Loch-Runde, bei prominenten Clubs sind mitunter Greenfees von weit über 100 Euro zu bezahlen.

In Deutschland sind knapp 650.000 Golfer „organisiert”, also Mitglied in einem Golfclub oder der Vereinigung clubfreier Golfspieler im DGV (VcG).  Jeweils etwa zwei Drittel von ihnen sind Männer und über 50 Jahre alt. Nach starkem Wachstum in den 1990er und 2000er Jahren stagniert der Golfmarkt seit einigen Jahren. Um neue und insbesondere junge Golfer anzusprechen und Golfanfänger bei der Stange zu halten, müssen also frische Konzepte her. Zudem ist ganz generell im Freizeitbereich eine gewisse Vereinsmüdigkeit zu spüren. Die Menschen wollen möglichst flexibel sein und ihren Zeitvertreib kurzfristig organisieren können.

Dem kommt Liberty Golf entgegen. Die junge Plattform bietet ihren Nutzern Unabhängigkeit, ein hohes Maß an Flexibilität, eine stetig wachsende Zahl von Spielmöglichkeiten auf attraktiven Golfplätzen in der Region Stuttgart, in Süddeutschland und in Österreich. Mittelfristig will Liberty Golf seinen Aktionsradius auf weitere Metropolregionen ausdehnen. Weil viele Golfer nach der Arbeit noch gerne eine halbe Runde spielen – erst recht, wenn sie beruflich viel unterwegs sind –, basiert das Liberty Golf-System auf 9-Loch-Runden.

Liberty Golf hat zwei Säulen: ein einfaches Credit-System, mit dem der Golfer ein Kontingent an 9 Loch-Runden buchen kann – um wahlweise acht, 16 oder 32 mal neun Löcher zu spielen (Einführungspreise: 320, 490 und 890 Euro, für zwei Credits sind natürlich auch 18 Loch-Runden möglich) – und zum Zweiten bei Bedarf einen Clubausweis des DGV, der Zugang zu allen DGV-Golfclubs in Deutschland gewährt – vergleichbar mit dem VcG. Golfer, die bereits Mitglied in einem Golfclub sind, können die Pakete zu einem Minderpreis auch ohne DGV-Ausweis buchen.

Liberty Golf ist vor allem für Neu-Golfer interessant, die bei der GolfKultur Stuttgart in einem der beliebten Sonntagskurse ihre „Platzreife” erworben haben und nun spielen wollen. Aber sich noch nicht fest an einen Golfclub binden mögen und gerne erst einmal verschiedene Plätze in der Region kennenlernen und ausprobieren wollen.

Mit den Golfclubs Haghof, Hechingen-Hohenzollern und Reutlingen-Sonnenbühl stehen Liberty Golfern bereits jetzt drei interessante Plätze zur Verfügung. Mit den Clubs in Bad Liebenzell und Schloss Weitenburg stehe man kurz vor dem Abschluss, berichtete Liberty Golf-Geschäftsführer Alexander Krainer anlässlich der offiziellen Vertragsunterzeichnung bei der GolfKultur am 2. März.

Bei den Partneranlagen können Liberty Golfer ihre Credits einlösen und spielen. Ebenso können sie gegen Credits auf dem Steinprügel trainieren, was für auswärtige Golfer interessant sein dürfte, die zum Beispiel während einer Geschäftsreise in Stuttgart abends noch den Golfschläger schwingen wollen.

Über den DGV-Ausweis bietet Liberty Golf den zahlreichen bei der GolfKultur ausgebildeten Neu-Golfern die Möglichkeit, gegen Greenfee auf zahlreichen Plätzen in der Region, am Urlaubsort oder wo immer sie mit ihren Golfschlägern unterwegs sind und Lust auf eine Runde Golf haben, zu spielen. So bietet die GolfKultur ihren Kunden einen Mehrwert. Über die Kooperationsclubs der SportKultur-Golfabteilung hinaus steht Liberty Golfern nämlich im Prinzip der gesamte Golfmarkt offen.

Das Foto oben zeigt Linn Claudi und Alexander Krainer bei der Vertragsunterzeichnung am 2. März.

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