Ostern: Deal or no deal?

Schon seit Jahren wird das Osterfest zum zweiten Weihnachten gemacht. Umfangreiche Geschenkekataloge flattern rechtzeitig ins Haus, damit man sich in allen denkbaren Produktkategorien und Preisklassen umschauen kann, was sich den Lieben zum Fest schenken lässt. Es ist nahezu ein Wunder, dass noch keine Adventskalender-Imitate für die – am besten 365 – Tage vor Ostern auf dem Markt sind. Wie zu Weihnachten, zeitigt der Konsumrausch aber auch eine Gegenbewegung nach dem Motto: Diesmal schenken wir uns nichts! Nach dem Motto „actio est reactio“ kann es dann durchaus passieren, dass der gegenläufige Trend die Wucht des auslösenden Trends erreicht. Geschähe dies, dann könnten wir uns irgendwann das Schenken zu Ostern schenken. Womit dann irgendwann wieder alles beim Alten wäre. Nein, nein, wir wollen natürlich keinen Eier- und Hasen-Boykott. Denn was wäre Ostern ohne das wohlige Gefühl auf der Zunge, das nur frisch abgebissene Ohren eines Schokoladenhasen erzeugen können? Oder ein Osterfest ohne versteckte Eier – von denen stets eines unentdeckt bleibt, bis es eines Tages vom Staubsauger oder Rasenmäher doch noch geschluckt oder geköpft wird? Und dass für Kinder gerade dieses Ritual zur Sozialisation gehört, gilt wohl als unumstritten. Das soll auch so bleiben! Nur was die Geschenkeflut betrifft, kann man ja mal in der Familie beraten: Machen wir einen Deal? Oder riskieren wir ein „No deal-Osterfest“? Wir können uns ja dann zu Weihnachten nichts schenken!? Haha!

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 17.4.2019

 

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