REWE-Neubau – Mit spitzem Bleistift gerechnet

Stuttgart-Heumaden … Der vorhabenbezogene Bebauungsplan für eine Neubebauung des heutigen REWE-Grundstücks mit einem größeren Supermarkt und darüber drei Wohnungsgeschossen ist am 23. April 2024 vom zuständigen Ausschuss des Stuttgarter Gemeinderats einstimmig beschlossen worden. Außerdem wurden zwei vom Sillenbucher Bezirksbeirat aufgeworfene Fragen beantwortet. Beim Wohnraum für Sozialmieter wurde mit spitzem Bleistift gerechnet.

Die Bezirksbeiräte waren über die Berechnung der Sozialmietfläche gestolpert. Zwanzig Prozent von 1.762 Quadratmetern sei doch deutlich mehr als die für eine einzige Sozialwohnung vorgesehenen 98 Quadratmeter, wurde bemängelt. Das stimmt. Aber die Baurechtler rechnen anders. Weil das Dachgeschoss kein Vollgeschoss werden soll, gehen nur 1.614 Quadratmeter in die Rechnung ein. Von diesem Wert sei die ursprünglich für weniger Wohnungen angenommene Wohnfläche von 1.060 Quadratmetern abzuziehen, heißt es nun. Somit wäre nur die „neu geschaffene” Wohnfläche von etwa 545 Quadratmetern maßgeblich. 20 Prozent davon wären also 109 Quadratmeter. Das entspreche „in etwa” den in der Sillenbucher Bezirksbeiratssitzung bekanntgegebenen 98 Quadratmetern, meinen die Stadtplaner.

Nachgereicht wurde dem Gemeinderat auch die in Sillenbuch offen gebliebene Frage nach der geplanten Wärmeversorgung. Ein Blockheizkraftwerk sei nicht mehr geplant, heißt es nun. Es seien Luft-Wasser-Wärmepumpen in Kombination mit Photovoltaik vorgesehen.


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