Sillenbucher Meile: Ein Strauß voller Ideen

Stuttgart-Sillenbuch … Die Sillenbucher Meile hat seit Jahresmitte einen neuen Geschäftsstellenleiter: Harald Weith. Mit seiner Werbeagentur in Aichwald verwaltet der Marketingfachmann die Unternehmervereinigung, organisiert deren Feste und hat viele neue Ideen. Darüber sprach er am 15. November in der Sitzung des Bezirksbeirates.

In den ersten Monaten seiner Tätäigkeit hat sich Harald Weith neben dem Martinimarkt um die Außenwirkung der Sillenbucher Meile gekümmert. Das bisherige Logo „die Meile“ und der Slogan „feinkaufen in Sillenbuch“ hätten einer Überarbeitung bedurft, berichtete Weith. Grund: Die Schutzrechte liefen 2018 aus; eine Verlängerung wäre aber weder wirtschaftlich noch der inzwischen stark von Freiberuflern geprägten Mitgliederstruktur angemessen. So entwickelte er „Die Sillenbucher Meile“, visualisiert mit dem außerhalb der Adventszeit an den Laternenmasten hängenden roten Herzen, als „Stadtteil mit Herz“. Zum Martinimarkt war der neue Auftritt bereits zu sehen.

Pläne fürs nächste Jahr

Zur Zeit, so Weith, werde der Internetauftritt sillenbucher-meile.de überarbeitet; ab Weihnachten soll die neue Seite zur Verfügung stehen. Diskutiert wird noch über eine Fortführung der seit 2006 ausgegebenen „Meilen-Karte“. Sie sei zwar ein gutes Kundenbindungsinstrument, technische und rechtliche Fragen im Zusammenhang mit der Kundenkarte seien aber unter und mit den Geschäftsinhabern neu zu klären, berichtete der Geschäftsstellenleiter. Außerdem soll demnächst ein mit „Weihnachtszauber“ betiteltes Event für Kinder stattfinden, über dessen Inhalt Harald Weith aber noch nicht viel verriet.

Für das nächste Jahr plane die Sillenbucher Meile ein eigenes Magazin, kündigte Weith an. Zweimal im Jahr solle es im A4-Format und 100 Seiten stark über die Meile und ihre Mitglieder informieren; eine Auflage von 10.000 Exemplaren soll kostenlos an die Haushalte des Stadtbezirks verteilt werden. Ebenso ein Gewerbeverzeichnis im A5-Format für den gesamten Bezirk, das alle zwei Jahre neu aufgelegt werden soll. Daneben wird Harald Weith, der nach eigenen Angaben monatlich 20 Stunden für die Sillenbucher Meile arbeitet, Sommerfest, Martinimarkt und 2018 auch wieder eine „Weiße Meile“ organisieren. Bei den Stadtteilfesten krankt es allerdings noch an der Rentabilität. Sein Haushaltsplan für 2018 werde daher höhere Einnahmen und niedrigere Ausgaben vorsehen, stellte Weith in Aussicht. Ein Dorn im Auge sind dem neuen Geschäftsttellenleiter „schwarze Schafe“, die an verkaufsoffenen Sonntagen ihre Läden öffnen, ohne sich an den Organisationskosten der Meile zu beteiligen.

Für attraktiven Stadtbezirk

Die Sillenbucher Bezirksbeiräte zeigten sich von den Plänen der Unternehmervereinigung angetan, bedankten sich für den Überblick und signalisierten unisono ihre Bereitschaft zur Unterstützung. Tenor: Es gehe ja um einen attraktiven Stadtbezrk. Und da könnte es nicht genügend gute Ideen und Engagement geben.

Foto oben: Harald Weith (links) und Meile-Vorsitzender Salvatore Ciminnisi arbeiten seit dem Sommerfest Hand in Hand.

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