Braucht‘s das?

„Es braucht Grenzen“ – „Es braucht Zeit“ – „Es braucht Verantwortung“ – „Es braucht neue Umgangsformen“ – „Es braucht Reformen“ – „Es braucht viel…“ – „Es braucht wenig…“ Vor allem braucht „es“ endlich eine Erklärung: Wer ist „es“, dieses Neutrum, das so viel von diesem und jenem und wovon, wofür, wo, wann… „braucht“? Braucht es Antwort? Braucht es Frage! Oder ist ‘eh längst egal, wie wir uns ausdrücken? Wenn dem so wäre, brauchte es natürlich auch keine Auseinandersetzung mit der Frage nach den Bedürfnissen des „Es“. Es brauchte schlicht und einfach gar keine weitere Überlegung. Oder bräuchte? Bräuchte, brauchte, braucht es nicht! Oder „man“ nicht? Früher gebrauchte man – ob Mann, ob Frau, ob Unentschieden – „man“, und nicht „es“. Was keinesfalls bedeutet, das „es“ missbraucht wird, „man“ aber nicht. Man – nicht es – kann aber die Frage stellen, warum das „man“ aus der Mode gekommen ist und das „es“ im Trend liegt. Kann man, braucht es aber nicht. Man kann auch alles lassen, wie es immer schon war. Oder der Ansicht sein, von Zeit zu Zeit brauche es etwas Veränderung. Warum auch immer. Oh, hier kommt die letzte Zeile. Es braucht Schluss!

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 7.2.2018

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