Friedlicher Jahreswechsel – Hoffnung auf 2021

Neues Jahr, neues Glück. Es hat wohl noch nie in der jüngeren Vergangenheit ein Jahr gegeben, dessen „Abwahl” so herbeigesehnt wurde wie 2020. Also vergessen wir es. Und setzen unsere Hoffnung auf 2021.

Begonnen hat das neue Jahr im WILIH-Land ohne besondere Vorkommnisse. Und das ist eigentlich schon mal eine gute Nachricht. Respekt verdienen die vielen hundert Polizisten, die in der Silvesternacht für die Sicherheit gesorgt haben! Und die vielen Ärzte, Krankenschwestern und Pfleger in den Krankenhäusern dürften froh gewesen sein, dass es wenig Unfälle mit Böllern und Raketen, weniger Verletzungen und Notfälle als sonst gebenen hat. Ebenso die Feuerwehren und Rettungsdienste. Viele waren trotzdem die ganze Nacht in Bereitschaft, um zu helfen, wenn es nötig war oder nötig geworden wäre. Ihre Partner und Familien mussten in der Silvesternacht auf sie verzichten. Danke Ihnen allen!

Das unter anderem für Ostfildern zuständige Polizeirevier Reutlingen hatte nichts Unerwartetes zu vermelden und zieht eine insgesamt positive Bilanz: „In der Nacht zum Jahreswechsel waren im Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Reutlingen circa 340 Einsätze zu verzeichnen. Dabei handelte es sich vor allem um Streitigkeiten, Sachbeschädigungen, betrunkene Personen und Verstöße gegen die Corona Verordnung. Mehrheitlich wurde hierbei gegen die nächtliche Ausgangsbeschränkung verstoßen. Glücklicherweise kam es zu keinen größeren Einsätzen und es wurden der Polizei auch keine Verletzten durch die unsachgemäße Handhabung von Feuerwerksböllern bekannt, so dass die Silvesternacht im Bereich des Polizeipräsidiums Reutlingen insgesamt als friedlich bezeichnet werden kann.”

Auch im Bereich des Stuttgarter Polizeipräsidiums sorgte das WILIH-Land nicht für Schlagzeilen. Die lieferte nur die Innenstadt: „Mehrere Hundert Beamte waren über den Tag verteilt im Stadtgebiet im Einsatz und begleiteten im Laufe des Nachmittags und Abends insbesondere Demonstrationen im innerstädtischen Bereich.” Insgesamt war die Polizei in Stuttgart stark gefordert, denn Polizeibeamte kontrollierten überall „die Einhaltung der Ausgangsbeschränkung sowie das Feuerwerks- und Alkoholverbot in der Öffentlichkeit. Bei eingerichteten Kontrollstellen stellten sie nur sporadisch Fahrzeuge fest, im gesamten Stadtgebiet waren kaum Fußgänger unterwegs. Die Polizei nahm lediglich vereinzelt Verstöße gegen die Ausgangsbeschränkung auf. Gegen 1.30 Uhr wurden die Einsatzmaßnahmen reduziert und an die Revierkräfte übergeben.” Nach diesem coronabdingt besonders ruhigen Jahreswechsel zeigt sich die Polizei erleichtert: „Anlässlich der Silvesternacht 2020/2021 zieht die Polizei Stuttgart eine positive Zwischenbilanz. Der Großteil der Stuttgarterinnen und Stuttgarter hielt sich an die coronabedingten Regelungen und zeigte Verständnis für die Maßnahmen der Polizei.”

Die ersten Zahlen des neuen Jahres zur Corona-Enwicklung sind auch schon da. Hier die Meldung der Landesregierung vom 1.1.2021:

„Am Freitag, 1. Januar 2021, hat das Landesgesundheitsamt (LGA) Baden-Württemberg insgesamt weitere 1.857 bestätigte Infektionen mit dem Coronavirus gemeldet (Stand: 14.00 Uhr, siehe Tabelle im Tagesbericht COVID-19 (PDF)). Damit steigt die Zahl der seit Beginn der Pandemie Infizierten in Baden-Württemberg auf mindestens 242.729 an. Davon sind ungefähr 185.240 (+3.532) Personen bereits wieder von ihrer Covid-19-Erkrankung genesen. Derzeit sind geschätzt 52.596 (-1.729) Menschen im Land mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2) infiziert.

Dem Landesgesundheitsamt wurden heute 54 weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus gemeldet. Damit steigt die Zahl der Todesfälle auf insgesamt 4.893.

Die Reproduktionszahl beziehungsweise der 7-Tages-R-Wert wird vom Robert Koch-Institut für Baden-Württemberg mit R 0,76 angegeben. Sie ist die Anzahl der Personen, die im Durchschnitt von einer infizierten Person angesteckt werden.

Nach Daten des DIVI-Intensivregisters von Krankenhaus-Standorten mit Intensivbetten zur Akutbehandlung sind zum 1. Januar 2021, 14 Uhr, 610 COVID-19-Fälle in Baden-Württemberg in intensivmedizinischer Behandlung, davon werden 371 (60,8 Prozent) invasiv beatmet. Insgesamt sind derzeit 2.026 Intensivbetten von betreibbaren 2.3.96 Betten (84,6 Prozent) belegt.

Mit dem Beschluss zwischen Bund und Ländern zu Maßnahmen der Eindämmung der COVID-19-Epidemie vom 6. Mai 2020 wurde die 7-Tage-Inzidenz als Messzahl für eine Bewertung des Infektionsgeschehens und entsprechender Kontrollmaßnahmen festgelegt. Sie entspricht der Anzahl der in den letzten sieben Tagen neu gemeldeten Fälle pro 100.000 Einwohner und liegt für Baden-Württemberg aktuell im Durchschnitt bei 130,8.”

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