Qual-der-Wahl-O-Mat

Lange genug konnten wir uns damit trösten, dass der 24. September noch weit weg ist. Zwar mag den einen oder anderen beim Knallen der Sektkorken zum Jahresanfang das Gefühl beschlichen haben: Jetzt wird’s allmählich ernst! Doch so neblig, wie es in der Silvesternacht war, versteckte sich die herannahende Bundestagswahl rasch wieder in der Themenvielfalt der Informationsflut.

Dann kam schon bald – bummtäää – Fasching und – Ei, Ei – Ostern, täglich eine neue Trump-Schlagzeile, und hin und wieder wurde zwischendrin auch mal ‘was gearbeitet. Bis es richtig schön warm wurde. Dann musste man erst mal ausgiebig in der Sonne baden, das politische Interesse lag auf (Speise-)Eis. Endlich Ferien! Spätestens von Mitte Juni an ist ja sowieso „Sommerpause“. Und käme da nicht bald der 24. September – ja, dann ginge die wahrscheinlich erst irgendwann im Oktober zu Ende. Gefolgt vom kurzen, aber heftigen Weihnachtsendspurt. Und, ja, wir ahnen es bereits: Irgendann werden wir auch mal wieder ein bisschen arbeiten müssen. Aber erst werden Kreuzchen gemacht. Nur wo? Bei einer der „großen“ Parteien, die immer kleiner werden? Bei einer der „kleinen“ Parteien, derer es immer mehr gibt? Mit oder ohne Qual-der-Wahl-O-Mat-Hilfe? Es ist aber auch schwierig! Soll ich am Ende bis 70 arbeiten? Darf aber mit meinem Diesel nicht mehr in die Stadt? Und soll vielleicht, egal wie, nicht mehr in die Türkei reisen? Dafür aber gibt es Cannabis für alle? Es ist schon ein Kreuz mit dem Kreuzchen…

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 13.9.2017

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