Überdurchschnittsschwitzer

Ein Temperaturrekord jagt den nächsten. Am 24. Juli wurden erstmals in Deutschland 40,5 Grad gemessen. Das ist schon sehr, sehr warm. 25. Juli in Lingen: 42,6 Grad. Während der Südspanier bei solchen Temperaturen seine Pullover in den Schrank räumt, stöhnt der Bundesdeutsche und fährt im klimatisierten Auto zum Supermarkt, um seinen Mineralwasservorrat aufzupreppen. Gemessen wurde der erste neue deutsche Hitzerekord in Geilenkirchen. Das ist eine Stadt mit knapp 30.000 Einwohnern in der Nähe von Aachen. Wer genau wissen möchte, wo das liegt oder mal zum Schwitzen dorthin fahren mag, findet auf der Webseite der Stadt die Längen- und Breitengrad-Angaben. Wo es so heiß wird, kennt man sich bestimmt gut mit dem Klima und dessen gerade so populärem Wandel und Schutz aus, könnte man meinen. In der Tat sind auf der Geilenkirchener Webseite Klimatipps für den Alltag nachzulesen. Diese sind inhaltlich wenig überraschend für alle, die sich schon mal mit dem Thema befasst haben – gleichwohl sind sie richtig und wichtig. Was nicht verwundert. Sie stammen nämlich vom Bundesamt für Umwelt der als gründlich geltenden Schweiz. Deshalb orientieren sie sich am „Verhalten eines Durchschnittsschweizers oder einer Durchschnittsschweizerin“. In Geilenkirchen darf nun umgedacht werden. Maßgeblich sind dort seit der vorigen Woche nun wohl eher das Verhalten des Überdurchschnittschwitzers und der Überdurchschnittsschwitzerin.

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 31.7.2019

 

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