Verkehr in Alt-Heumaden – Prüfung ohne Ziel?

Stuttgart-Heumaden … Die Stadt Stuttgart soll sich überlegen, wie sich die Verkehrssituation in Alt-Heumaden verbessern lässt. Dies hatten die Grünen gefordert (Bericht: hier). Am 24. März ging ihr Antrag im Sillenbucher Bezirksbeirat nach kontroverser Diskussion über Sinn und Ziel mit denkbar knapper Mehrheit durch. Wie wird die Stadt wohl reagieren?

Fünf Ja-Stimmen, vier Nein-Stimmen, drei Enthaltungen. Das ist alles andere als ein klares Signal an die Stadt, dass in Alt-Heumaden an der Verkehrssteuerung etwas geändert werden soll.

CDU-Fraktionssprecher Phillipp Kordowich kann sich aufgrund der baulichen Situation keine „große Lösung” für den Ortsteil vorstellen und zweifelt deshalb am Sinn der geforderten Analyse. Da stimmte ihm SPD-Sprecher Ulrich Storz zu. Besonders heftig ging Melanie Gehrung (CDU) mit den Forderungen der Grünen ins Gericht. Mit Ortskenntnis nahm sie einen Vorschlag nach dem anderen auseinander und kritisierte scharf die Dramatisierung in der Antragsbegründung („lebensgefährlich”). Zu der Frage der Grünen nach einer alten Planung, die Schwendestraße mit einem Fuß-Rad-Weg auf die Nellinger Straße zu verlängern, verwies Gehrung darauf, dass der dafür notwendige Grundstückserwerb nach wie vor unrealistisch sei. Die betroffenen Firmen Stitz und Gehrung zeigten keinerlei Verkaufsbereitschaft.

Nun geht der Antrag zur Prüfung an die Stadtverwaltung. Erfahrungsgemäß ist nach einigen Monaten mit einer schriftlichen Stellungnahme zu rechnen, die der Bezirksvorsteher dann bei nächster Gelegenheit bekanntgibt.

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