Wollen wir das?

Leben, um zu arbeiten – das war vorgestern. Heute wird nur noch so viel gearbeitet, wie das ständig zunehmende Interesse an möglichst viel Freizeit gestattet. Wohin das führen soll? Ganz einfach: Roboter werden die Produktion von Gütern übernehmen, wo immer das geht. Konstruiert werden sie weitgehend vom Home Office aus. Von gut ausgebildeten Spezialisten, die ihr Leben am Computer verbringen. Die Fenster in ihrer Wohnung, die sie benötigen, um auch künftig noch lüften zu können, müssen sie bei Sanierungsbedarf allerdings selber einbauen. Die Hersteller bieten dafür vorbereitende Heimwerkerseminare an. Denn Handwerker gibt es kaum noch. Und wenn doch, sind sie unbezahlbar. Selbst für hochbezahlte IT-Fachkräfte. Ähnlich sieht es mit der Ernährung aus. Man kann zwar nach wie vor nach alter Redensart „seine Brötchen verdienen“, nur backen tut die ein Automat, der regelmäßig von einem Roboter, welcher autonom von Backstation zu Backstation fährt, um mit Roboterhilfe vorgefertigte Teigrohlinge einzufüllen. Bezahlt wird per implantiertem Chip nach Anreise mit dem autonomen Elektrofahrzeug vor Ort oder per Abbuchung nach Roboterlieferung ins smarte heimische Lieferfach. Und wer meint, sein Gemüse und Obst selber anbauen zu können – denkste! Grundstücke dafür gäbe es zwar noch, aber die kann sich niemand mehr leisten.

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 28.11.2018

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