Quartiersprojekt „Q 2020“ – Bürger für Wangen interessieren

Stuttgart-Wangen … Wie bringt man Menschen dazu, sich an ihrem Wohnort zu engagieren, womöglich sogar Verantwortung zu übernehmen und sich gegenseitig zu unterstützen? Eine Antwort auf diese Frage erhofft sich das Land Baden-Württemberg durch die Strategie „Quartier 2020 – Gemeinsam.Gestalten.“ In Wangen ist das Projekt angelaufen.

Einen „Quartiersmanager“ hat Wangen schon. Er heißt Oliver Bechen, ist vor Ort bekannt und mit Wangen vertraut durch seine Tätigkeit als Jugendhausleiter, die er auch weiter wahrnimmt. Er hat nun für zwei Jahre eine halbe Stelle als Manager von „Quartier 2020“ und ein Büro an der Ulmer Straße 350 (Foto). Am 15. Oktober berichtete er den Wangener Bezirksbeiräten zusammen mit der städtischen Sozialberichterstatterin Sabrina Pott über den Start des Projekts.

Niedrige Schwellen!

Ganz frisch war die Nachricht, dass seit Monatsbeginn ein Garten in Friedhofsnähe gepachtet ist, der Wangenern zur Verfügung gestellt werden soll. Ein Angebot, der ein Treffpunkt werden könnte. Mit großem Elan ist Oliver Bechen an das Vorhaben herangegangen, das ehemalige Gasthaus „Lamm“ zum Bürgerhaus im eigentlichen Sinne zu machen. Nun soll ein Nutzungskonzept aufgestellt werden. Der Bezirksbeirat bewillligte in derselben Sitzung aus seinem Budget 6.545 Euro für eine Machbarkeitsstudie. Die Gebrüder Schmid-Stiftung hat 15.000 Euro für die Umgestaltung des Erdgeschosses zum offenen Treff zugesagt; gemeinsam mit Nutzern sollen Möbel ausgewählt werden. Vor dem „Lamm“ möchte Bechen zum französischen Wurfspiel „Jeu de palets“ einladen – auch um Blicke auf das Objekt zu ziehen und ins Gespräch zu kommen.

Wichtig sind dem Quartiersmanager und Sabina Pott „niedrigschwellige“ Angebote. Denn sie wollen Wangener erreichen, die sich bisher nicht für Wangen interessiert oder dies zumindest nicht zu erkennen gegeben haben. Auch Information und Kommunikation spielen dabei eine Rolle. Wie kommt man an die Menschen heran? Über ein Vereinsschaufenster, Mundpropaganda, eine Wangen-Webseite – wie bei „TransZ“, einem anderen Stadtteilprojekt angedacht – oder über Multiplikatoren? Nur in Deutsch oder mehrsprachig?

Ideen willkommen!

Ziele gibt es genug, aus denen sich konkrete Aufgaben ableiten lassen. Geld ist vorhanden, wenn auch weniger vom Land als erhofft. 55.000 Euro hat Wangen bekommen, auf 100.000 Euro hatte man gehofft. Aber der Stuttgarter Gemeinderat ist in die Bresche gesprungen. Ideen und Mitarbeit sind nun willkommen. Wer Vorschläge oder Fragen hat, findet Oliver Bechen an der Ulmer Straße 350 oder kann sich via eMail an wangen@jugendhaus.net mit dem Quartiersmanager in Verbindung setzen.

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