Von oben herab

Die Hedelfinger haben sich in der vergangenen Woche in ihrer Turn- und Versammlungshalle mit der Stuttgarter Rathausspitze zur Einwohnerversammlung getroffen. Oder umgekehrt. Der Architektur solcher Veranstaltungsorte ist es geschuldet, dass die Bürgermeisterriege den Dialog mit den Bürgern „von oben herab” zu führen hat.

Ein Sitzplatz auf der Bühne muss aber nicht zwangsläufig so verstanden werden, dass man die Bürger „von oben herab” zu behandeln hat. Vielleicht weil zu vorgerückter Stunde immer noch niemand Anlass zu einem Buhruf verspürt hatte, fühlte sich Dr. Martin Schairer bemüßigt, seine Sitzposition auf ganz eigene Weise zu nutzen. Ein vom Vorsitzenden des örtlichen Gewerbe- und Handelsvereins detailliert belegtes Beispiel für den städtischen Umgang mit dem Ehrenamt betraf weitgehend sein Ressort, weshalb der OB zutreffend ihn um eine Stellungnahme bat. Getroffene Hunde bellen, sagt man. Vielleicht deshalb bürstete der – warum eigentlich? – zu Arroganz neigende Ordnungsbürgermeister den Vertreter der Unternehmerschaft übel ab. Hätte danach nicht der OB die Leine gestrafft und eine detaillierte Prüfung des in der Halle für Kopfschütteln sorgenden Vorgangs versprochen – wer weiß, wie der Abend zu Ende gegangen wäre. Da hat die Stadt bei ihrer Antwort etwas gutzumachen!

Rundgeschaut … Die Seite 3 Kolumne aus dem WILIH … 2.8.2017

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