Warntag am 10. September – Probealarm ab 11 Uhr

Stuttgart/Ostfildern … Am Donnerstag, 10. September, findet zum ersten Mal in Deutschland ein „Warntag” statt. Stationäre Sirenen auf Hausdächern, wie man sie heute nur noch in ländlichen Gegenden findet, gibt es im WILIH-Land nicht mehr. „Heute erfolgt die Alarmierung der Bevölkerung im Notfall über Warn-Apps wie NINA und/oder über mobile Sirenen- und Lautsprecherwagen”, erklärt Martin Thronberens für die Stadt Stuttgart. Und in Ostfildern gibt es auch keine fest installierte Sirene mehr, weiß Andrea Wangner, Presseprecherin des Landkreises Esslingen und bis vor kurzem der Stadt Ostfildern.

Die Landeshauptstadt erläutert die Hintergründe des ersten bundesweiten Warntags in einer Pressemitteilung: „Damit sollen die Akzeptanz und das Wissen um die Warnung der Bevölkerung in Notlagen erhöht werden. Gleichzeitig dient der Warntag zur Überprüfung der vorhandenen technischen Systeme zur flächendeckenden Warnung der Bevölkerung und zur Optimierung der Abläufe.”

Das bundesweit einheitliche Sirenensignal für die „Warnung“ ist ein einminütiger auf‐ und abschwellender Heulton, für die „Entwarnung“ ein einminütiger durchgehender Heulton. Sirenen stehen nicht mehr überall zur Verfügung, deshalb ist ein weiteres Warnmittel die Warn‐App fürs Handy. Die Notfall‐Informations‐ und Nachrichten‐App des Bundes NINA sowie die Warn‐Apps KATWARN und BIWAPP können kostenlos heruntergeladen werden. Aber auch digitale Werbe‐ und Informationsflächen, wie Fahrgastinformationstafeln an Haltestellen des öffentlichen Nahverkehrs, Werbetafeln im Stadtgebiet und Bahnhöfen oder Verkehrsleittafeln, können Warnmeldungen übermitteln. Weitere Informationen werden über Rundfunk und Fernsehen gesendet.

Am Warntag, 10. September, startet der bundesweite Probealarm um 11 Uhr. Ausgelöst werden alle an das Modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS) angeschlossenen Warnmittel wie Radio, Fernsehen und Warn‐Apps. Außerdem werden in Stuttgart mobile Sirenenanlagen eingesetzt (Foto oben: Stadt Stuttgart), die im Innenstadtbereich entlang der Königstraße, am Rotebühlplatz, Schlossplatz und Hauptbahnhof einen einminütigen auf‐ und abschwellenden Heulton als „Warnung“ abgeben. Um 11.20 Uhr erfolgt dann die Entwarnung mit einem einminütigen durchgehenden Heulton. Des Weiteren sollen die Fahrgastinformationstafeln an den SSB‐Haltestellen und die Verkehrsinformationstafeln an den Hauptverkehrsstraßen Warnhinweise zeigen. Darin wird die Bevölkerung aufgefordert, im Ereignisfall Radio und Fernsehen einzuschalten, um dort weitere Informationen zu erhalten.

Weitere Informationen sind im Internet hier erhältlich.

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