Minibus-Linie via Speidelweg: Was wäre möglich?

Stuttgart-Frauenkopf/Rohracker … Zur Zeit befindet sich oberhalb des Speidelwegs beziehungsweise Egerwegs eine Baustelle der Netze BW Wasser GmbH. Dort wird ein Hochbehälter zur Wasserversorgung von Rohracker errichtet. Momentan müssen bis auf Vorbereitungen die Arbeiten ruhen, im Herbst geht es zunächst mit dem Einsteighaus weiter. 2021 werden die Röhren verlegt, 2022 erfolgen Restarbeiten und die Abtrennung des alten Hochbehälters sowie der Schachtneubau am Eselweg. Schon jetzt ist klar, dass der Speidelweg nach Abschluss der Bauarbeiten zu richten sein wird. Ende 2021 soll der Fahrbahnbelag komplett erneuert werden. Der Hedelfinger Bezirksbeirat hat vor diesem Hintergrund die Idee wieder aufgegriffen, Frauenkopf und Rohracker durch eine ÖPNV-Linie mit Minibussen zu verbinden. Wie müsste dafür der Speidelweg vorbereitet werden?

Derzeit darf der enge Speidelweg nur mit Fahrzeugen bis zu einer Breite von zwei Metern befahren werden. Als Schleichweg ist das Verbindungssträßchen trotz des riskanten Begegnungsverkehrs beliebt – und daher seit vielen Jahren in der Lokalpolitik ein ganz heißes Eisen. Der Hedelfinger Bezirksbeirat schlägt deshalb in einem von der CDU vorbereiteten und nach Abstimmung am 21. Juli einmütig verabschiedeten Antrag vor, im Vorfeld notwendiger Straßenreparaturen zu untersuchen, ob – nur – für einen Linienverkehr die Durchfahrt von Minibussen mit bis zu 2,3 Metern Breite ermöglicht werden könnte. Ungeachtet einer Prüfung durch die SSB möchten die Stadtbezirkspolitiker gerne von der Stadt Stuttgart wissen, was technisch machbar wäre. Über Untersuchungsergebnisse möchten sie noch in diesem Jahr unterrichtet werden.

Die Bezirksbeiräte machen in ihrer Antragsbegründung deutlich, dass diese Idee darauf fußt, dass „ausschließlich Kleinbusse des ÖPNV diesen Weg zusätzlich befahren können und die Breitenbeschränkung für den Individualverkehr weiterhin bestehen bleibt”. Dafür, so zeigen sie sich überzeugt, seien „nur wenige kleinere Maßnahmen an den Ausweichstellen” erforderlich. Im Antrag werden „minimalinvasive” und „kostengünstige” Maßnahmen gefordert.

Und wo soll eine solche Minibuslinie verkehren? Ideal, so der Tenor, wäre eine Verlängerung der Linie 64 – die zwischen Stelle und Frauenkopf verkehrt und dort vor dem Speidelweg wendet – via Speidelweg, Sillenbucher Straße und Tiefenbachstraße zur Weinklinge in Rohracker und von dort über Tiefenbachstraße, Sillenbucher Straße, Rohracker- und Dürrbachstraße sowie Speidelweg wieder zum Frauenkopf.

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